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Schlagwort: Scotland (Seite 1 von 2)

Schottland Road-Trip 3: Das Monster von Loch Ness.

Die nächste Etappe meines Schottland Road-Trips führt mich vom Loch-Lomond-Nationalpark nach Inverness – vorbei am beeindruckenden Tal “Glen Coe” und der wohl berühmtesten Sehenswürdigkeit des Landes: Loch Ness.

Ein Film von Matthias Schwarzer.

Schottland: Das Tal Glen Coe und die Highlands.

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Riesige Berge, wilde Täler und unendliche Weiten: das sind die schottischen Highlands. Das Tal Glen Coe wurde bekannt durch eine blutige Schlacht im 17. Jahrhundert und durch zahlreiche Kinofilme.

Natürlich sind die schottischen Highlands besonders für Urlauber interessant, die Lust auf einen ausgiebigen Wanderausflug haben. In den Highlands könnt ihr unzählige Berge erklimmen – aber auch wenn ihr eher faul seid, so wie ich, lohnt sich ein Besuch dieser Region. 

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Allein schon die Autofahrt durch die Berge und Täler ist atemberaubend. Überall an den Straßen gibt es Parkbuchten und Plätze zum Fotos schießen. Das Tal Glen Coe beeindruckt mit seinen drei berühmten Bergen, den “Three Sisters”.

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Hier seht ihr wirklich nichts als weite Landschaften. Das einzige Dorf in der Region ist das gleichnamige Glencoe, in dem sich auch ein Besucherzentrum befindet, das euch über die Geschichte dieses besonderen Tals aufklärt. Bekannt ist Glen Coe nämlich für eine ziemlich blutige Schlacht, die sich im 17. Jahrhundert zugetragen hat. Außerdem ist das Tal Schauplatz von einigen Kinofilmen, darunter Braveheart, Harry Potter und James Bond Skyfall.

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Und wer seinen Highland-Ausflug ausklingen lassen möchte: Bekannt ist Schottland natürlich auch für seinen Whisky, der vielerorts in den Highlands hergestellt wird und hier natürlich auch gekauft werden kann.

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Fotos, Video, Text: Matthias Schwarzer

Edinburgh: Die Royal Yacht Britannia.

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Eine Seefahrt die ist lustig! Selbst, wenn das Schiff nur im Hafen liegt. Die Royal Yacht Britannia war die 83. königliche Yacht von Großbritannien und liegt jetzt in Edinburgh vor Anker. 

Besucher können das Schiff besichtigen und genau nachvollziehen wie die Queen, ihre Königssöhne und deren Angestellten früher so an Bord gelebt haben.

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Die Britannia wurde auf der Werft John Brown & Company in Clydebank in Schottland gebaut und lief 1954 das erste Mal aus. Seit jeher beförderte das Schiff die Königin, Mitglieder der königlichen Familien und andere Würdenträger zu knapp 700 Besuchern im Ausland und knapp 300 Besuchen in Großbritannien.

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Prinz Charles und Diana verbrachten auch ihre Flitterwochen auf dem Schiff. Und die Britannia sollte der königlichen Familie auch als sicherer Rückzugsort im Falle eine Atomkriegs dienen.

1997 wurde dann beschlossen, die Britannia außer Dienst zu stellen. Seitdem liegt sie in Edinburgh und wurde zu einem Museum umgebaut. Besucher können hier die Geschichte des Schiffes nachvollziehen und einen Blick in alle Räume werfen, inklusive den Schlafplätzen der königlichen Familie. Zu erreichen ist das Schiff über das Einkaufszentrum Ocean Terminal, der Eintritt kostet 14 Pfund.

In diesem Video seht ihr noch mehr von Edinburgh:

Text, Video, Fotos: Matthias Schwarzer

Ein Hügel mit Aussicht: Der Calton Hill in Edinburgh.

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Zu einem winterlichen Ausflug in die schottische Hauptstadt Edinburgh gehört natürlich auch ein vernünftiger Aussichtspunkt dazu. Der Calton Hill nahe des Stadtzentrums bietet die beste Gelegenheit, sich die schottische Hauptstadt von oben anzugucken und hat noch weitere Sehenswürdigkeiten parat.

Auf dem Calton Hill steht Denkmal – äh, zumindest ein halbes. Das Mahnmal, das dort für gefallene Soldaten errichtet wurde, ist nämlich nie wirklich fertig geworden. 1826 hat man mit dem Bau begonnen, 1829 aber wieder aufgehört, weil man den Bau nicht mehr finanzieren konnte. “Edinburgh’s shame” wurde das halbfertige Denkmal darum auch oft genannt.

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Doch das ist lange her, heute ist das “National Monument”, wie es offiziell heißt, ein absoluter Besuchermagnet und noch dazu eine der vielen schicken Landmarken, die den Stadtkern Edinburghs schmücken. Außerdem steht auf dem Calton Hill das Nelson’s Monument, sowie das Old Observatory House und das City Observatory.

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Vom Calton Hill kann man eine tolle Aussicht, wenn nicht sogar die tollste Aussicht, über Edinburgh genießen. Man guckt auf die Princes Street, die größte Shopping-Meile der Stadt, die Klippen von Salisbury Crags, den Holyrood Park und Arthur’s Seat, ein weiterer Aussichtspunkt, der aber wesentlich beschwerlicher zu erklimmen ist. Calton Hill hat man über ein paar Treppenstufen in wenigen Minuten erreicht.

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Text, Fotos, Video: Matthias Schwarzer 

Ein Tag am Loch Ness.

Diese Bilder sind an Weihnachten 2011 entstanden, während einer Tour durch die schottischen Highlands. Einen kleinen, wackeligen Vlog haben wir dort auch gedreht.

Schottland: Eine Urlaubswoche zum Nachbasteln.

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Eine Woche in Schottland reicht bei weitem nicht, um alle Facetten des Landes zu entdecken. Und doch kann man in sieben Tagen eine Menge sehen und viele Eindrücke mit nach Hause nehmen. Wir haben uns die Hauptstadt Edinburgh, die alte Arbeiterstadt Glasgow und die schottischen Highlands angeguckt und möchten unser Touri-Power-Programm jetzt weiterempfehlen.

Von Matthias Schwarzer

Die Reise beginnt in Weeze. Mit Ryanair geht es zum Schnapper-Preis zum Flughafen nach Edinburgh. Wer beim Fliegen keinen Luxus braucht und sich gerne rund um die Uhr mit Werbung und Gewinnspielen vollquatschen lässt, dem seien die Ryanair-Flüge wärmstens empfohlen – die sind nämlich wirklich spottbillig. Für zehn Euro mehr gibt es einen Platz mit Beinfreiheit und man muss noch nicht mal in der Schlange stehen. 

Edinburgh

Gesehen haben sollte man auf jeden Fall das Edinburgh Castle, das nach dem Kelvingrove Museum in Glasgow die beliebteste Sehenswürdigkeit Schottlands ist. Der Eintritt kostet 14 Pfund. Auch sehenswert und völlig kostenlos: Eine tolle Aussicht über die Stadt vom Calton Hill. Hier stehen auch verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das halbfertige National Monument

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Es empfiehlt sich, die Princes  Street und die Royal Mile komplett entlangzuschlendern – an jeder Ecke entdeckt man etwas Neues, zum Beispiel kostenlose Museen. Klettermuntere sollten auch einen Abstecher in den Holyrood Park machen und Arthur’s Seat besteigen. Und wer länger als einen Tag in Edinburgh unterwegs ist, sollte auch mal Richtung Leith fahren. Dort liegt das ehemalige Schiff der Queen, die Royal Yacht Britannia, vor Anker. Direkt daneben ist ein großes Einkaufszentrum. 

Übernachtungs-Tipp: Das Thrums Hotel in der Minto Street. Günstig, nettes Personal und gute Lage. Der Bus hält direkt vor der Haustür und man kommt schnell ins Stadtzentrum. 

Highlands

Damit die Reise durch die schottischen Highlands beginnen kann, braucht man natürlich erst mal ein Auto. Den Mietwagen habe ich bereits vorab über check24 gebucht. Für 162 Euro gab es für sechs Tage einen Audi A3 mit vier Türen, der nicht nur nagelneu sondern auch extrem spritsparend war. 

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Mein B&B im Trossachs National Park war ein guter Ausgangspunkt für einen Trip in die Highlands. Von dort aus ist man schnell am Loch Lomond und in einer Stunde am schönsten Tal Schottlands (Glen Coe). Wer Loch Ness, Aberdeen und die Inseln sehen möchte, der ist im Trossachs National Park allerdings falsch. 

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Viele weitere Fotos gibt’s hier und hier.

Übernachtungs-Tipp: Das Airlie-House in Strathyre. Das tollste und gastfreundlichste B&B, das ich bislang in Schottland kennenlernen durfte. 

Glasgow

Glasgow ist vielleicht nicht die schönste Stadt Schottlands, hat dafür aber andere Reize. Wer auf moderne Architektur steht und an Museumsbesuchen interessiert ist, der ist in Glasgow genau richtig. Alle städtischen Museen sind hier kostenlos. Empfehlenswert ist der “Hop-on-hop-off”-Bus, der Touristen einmal durch die ganze Stadt tuckert und an wichtigen Plätzen rauslässt. So habe ich unter anderem das Riverside Museum, das Kelvingrove Museum und die Botanischen Gärten gesehen.

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Viele weitere Fotos aus Glasgow gibt’s hier.

Übernachtungs-Tipp: Das Craigpark Guest House nahe des Zentrums. Allerdings wirklich nur, wenn der Aufenthalt in Glasgow nur kurz ist.

Hotel-Check: Pennen in Schottland.

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Die Schotten sind sehr gastfreundlich. Egal wo man eincheckt, man fühlt sich in der Regel gut aufgehoben. Und dennoch gibt es von Hotel zu Hotel Unterschiede. Drei Unterkünfte möchte wir euch vorstellen.

Von Matthias Schwarzer 

#1: Thrums Hotel, Edinburgh.

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Dieses leckere schottische Frühstück erwartet Gäste im Thrums Hotel, ein kleines familiengeführtes B&B in der Minto Street. Das Frühstück ist lecker, das Personal sehr freundlich und die Zimmer sauber. Ob der Aufenthalt perfekt wird, kommt allerdings darauf an, welches Zimmer man bekommt: Bei meinem ersten Besuch 2011 hatten wir ein modernes, gemütliches Zimmer mit frisch restauriertem Badezimmer – diesmal war nur eine klapprige Bude drin, die aber tortzdem gepflegt und zum Schlafen völlig okay war. 

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Die Minto Street ist mit dem Bus nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Zu Fuß dauert es 10 bis 15 Minuten. An der Straße gibt es neben dem Thrums Hotel noch viele weitere Gasthäuser. WLAN gibt es inzwischen auch in den Zimmern (das war 2011 noch nicht so).

#2: Airlie House, Strathyre.

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Nur zwei Worte: Der Wahnsinn. Die Besitzer Jacquie & Ray tun alles, damit sich Gäste im Airlie House wohl fühlen. Neben typisch schottischem Frühstück wird jeden Morgen auch frisches Obst und frisch gepresster Saft auf den Tisch gestellt. Und: Hier schreibt man sogar extra für seine Gäste das Wetter auf die Speisekarte. 

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Jacquie kennt sich bestens in der Region aus. Wenn man nicht weiß, wohin der Tagestrip gehen soll – die Besitzerin des Airlie House hat immer einen Tipp parat. Das Zimmer war gemütlich, das Badezimmer riesig (sogar mit Badewanne) und der Preis unschlagbar. Kleines Manko: In der Nacht war es ein bisschen kalt und der WLAN-Empfang im Zimmer ziemlich schwach.

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Die Lage des Airlie House könnte besser nicht sein. Das kleine Dorf Strathyre liegt im Trossachs National Park. Von dort aus kommt man gut zum Loch Lomond und ist schnell mit dem Auto mitten in den Highlands. Wer Abends noch was zu Essen braucht, sollte allerdings wissen: In dem kleinen Dorf gibt es nur einen einzigen kleinen Kiosk, der um halb fünf dicht macht und einen familiären Pub, der immerhin bis 20.30 Uhr Essen serviert. Das ist allerdings richtig lecker.

#3: Craigpark Guest House, Glasgow.

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Zwar war auch der Aufenthalt im Craigpark Guest House schön, jedoch sticht das B&B im direkten Vergleich klar als Verlierer heraus. Das Zimmer war klein, ein Schrank oder vernünftige Ablageflächen fehlten komplett und das Badezimmer war auf dem Flur. Das Frühstück war gut, aber bei weitem nicht mit so viel Liebe zubereitet wie im Airlie House – statt vernünftigem Kaffe gab es Pulverkaffee und statt frischem Obst verpackte Cracker. Und das altbekannte Nerd-Problem: Der WLAN-Empfang war im Zimmer viel zu schwach bzw. gar nicht vorhanden.

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Genug gemeckert. Der Besitzer des Craigpark Hotels ist sehr gastfreundlich, der Preis war in Ordnung und die Lage des Hotels ist wunderbar. Ins Zentrum kann man zu Fuß laufen oder für fünf Pfund mit dem Taxi fahren. Zu empfehlen ist dieses B&B für einen kurzen Aufenthalt in Glasgow – für eine ganze Woche würde ich mir ein bisschen mehr Luxus gönnen.

Die Preise der Bed & Breakfasts variieren grundsätzlich ständig – es kommt immer darauf an, zu welcher Zeit man nach Schottland reist. Gebucht habe ich die Unterkünfte über visitscotland.com und das Thrums Hotel über edinburgh30.com – das hat wunderbar geklappt.

Fotos aus Glasgow. Zu sehen sind das Glasgow Cathedral, die Botanischen Gärten und das Kelvingrove Museum.

Das Video dazu könnt ihr euch hier angucken.

Fotos: Matthias Schwarzer

checkpott.reise: Schottland 3/3 – Glasgow.

Die letzte Station unserer Schottland-Reise führt uns in die größte Stadt des Landes. Glasgow war früher mal eine lebendige Industriestadt, doch dann wurden Bergwerke, Kohleminen und Werften geschlossen. Heute kommen Touristen vor allem wegen der Vielzahl an Museen nach Glasgow, und auch Architekturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten.

Ein Film von Matthias Schwarzer.

Noch mehr Fotos von unserem Road Trip durch die schottischen Highlands.

Das Video dazu könnt ihr euch hier angucken.

Fotos: Matthias Schwarzer