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Kategorie: Schottland (Seite 1 von 2)

Snow Road Scenic Route: Die höchste Straße Schottlands.

Schottland Road-Trip 2018 – Teil 3.

Unter Schottland-Fans ist die Straße durch das Caingorms-Gebirge schon lange ein Geheimtipp. Seit dem vergangenen Jahr ist die 145 Kilometer lange „Snow Route Scenic Route“ aber auch eine offizielle Touristenroute. Im letzten Teil meines Schottland-Road-Trips geht es auf die höchste Straße des Landes.

Ein Film von Matthias Schwarzer

Isle of Skye: 3 beeindruckende Ausflugsziele

Schottland Road-Trip 2018 – Teil 2.

Schottlands Isle of Skye ist bekannt für ihre wilden Landschaften, ihre beeindruckenden Klippen und malerischen Hafenstädte. In diesem Film stelle ich euch meine persönlichen Lieblings-Ausflugsziele vor. Mit dabei: Die historische Sligachan Bridge, der Neist Point und eine Rundfahrt rund um den Quiraing.

Ein Film von Matthias Schwarzer

Glenfinnan Viadukt in Schottland: Die berühmte Harry-Potter-Brücke.

Schottland Road-Trip 2018 – Teil 1.

Eigentlich hat das Glenfinnan Monument in den schottischen Highlands gar nichts mit Zauberei zu tun. Das Viadukt wurde nämlich für ganz normale Muggel-Züge gebaut – bis es irgendwann in den Filmen von J.K. Rowling auftauchte und zum Pilger-Ort für Harry-Potter-Fans wurde. Die berühmte Brücke ist die erste Station meines Schottland Road-Trips.

Ein Film von Matthias Schwarzer

„Snow Roads Scenic Route“: Schottland eröffnet neue Touristen-Strecke

Da kribbelt es mir schon wieder in den Reifen! In Schottland ist eine neue Panoramaroute für Autofahrer eröffnet worden. Die Route führt über die höchstgelegene Straße Großbritanniens und ist 145 Kilometer lang.

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North Coast 500: Die schottische Route 66.

Die North Coast 500 ist Schottlands neue Touristen-Route und wird auch als die schottische „Route 66“ bezeichnet. Entlang der Strecke erwarten euch atemberaubende Landschaften.

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Schottland Road-Trip 5: Unterwegs auf der North Coast 500.

Unter Schottland-Fans ist sie schon lange ein Geheimtipp. Seit dem vergangenen Jahr ist sie auch offiziell als Touristenroute ausgewiesen: Die “North Coast 500” – auch bekannt als die schottische Route 66. Teil 5 meines Schottland Road-Trips führt mich immer entlang der Küste zum nördlichsten Punkt des Landes.

Ein Film von Matthias Schwarzer.

Mit der Fähre nach England: So funktioniert’s.

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Fliegen kann ja jeder – aber wie funktioniert das Reisen mit der Fähre? Was muss ich beachten? Wie sehen die Kontrollen aus? Wie finde ich mein Auto wieder? Diese Fragen und noch mehr kläre ich in diesem Text.

Wer mit der Fähre nach Großbritannien reisen möchte, der hat grundsätzlich zwei mögliche Abfahrthäfen: Calais und Dünkirchen, beide in Frankreich. Die Verbindungen von Dünkirchen scheinen grundsätzlich etwas günstiger, dafür dauert die Überfahrt statt anderthalb (Calais) aber zwei Stunden. Für Reisende ohne Seekrankheit sollte das aber zu verschmerzen sein. Tickets für die Überfahrt reserviert ihr euch am besten vorab im Netz – dann ist es auch erheblich günstiger. Ich habe für den Hin- und Rückweg knapp 80 Euro bezahlt.

Der Fährhafen in Dünkirchen ist eigentlich gar nicht in Dünkirchen, sondern in Loon-Plage. Wenn ihr dort angekommen seid, ist der Hafen aber wunderbar ausgeschildert und nicht zu verfehlen. Immer den Schildern “Car Ferry” oder “DFDS Seaways” folgen.

Grundsätzlich solltet ihr mindestens 45 Minuten, bei vollen Überfahrten sogar 90 Minuten vor Abfahrt am Hafen sein. Bis ihr auf dem Schiff seid, müsst ihr nämlich einige Kontrollen durchfahren.

Am Fährhafen angekommen müsst ihr euch entscheiden: Links fahren (für Fahrgäste mit Tickets) oder rechts fahren (für Leute ohne Tickets). Da ihr ja meinen Tipp befolgt und im Netz gebucht habt, fahrt ihr natürlich links. 

Am ersten Schalter gebt ihr euren Ausweis ab, dann wird euer Kennzeichen in den Computer eingegeben und ihr bekommt eure “Fahrkarte”, die ihr euch an den Innenspiegel hängt. Auf der Karte steht auch eure Abfahrtzeit sowie eine Reihe (Lane), die später noch eine Rolle spielen wird.

Am zweiten Schalter sollte eigentlich der Ausweis kontrolliert werden, sofern euch die Mitarbeiter nicht einfach so durchwinken, am dritten Schalter erfolgt die Grenzkontrolle. Habt ihr Glück, dürft ihr direkt weiterfahren – habt ihr Pech, fahrt ihr rechts ran und euer Auto wird genauer unter die Lupe genommen. Was genau das bedeutet, weiß ich jedoch nicht – ich hatte Glück.

Nun kommt die “Lane” auf eurer Fahrkarte ins Spiel: Ich fahrt immer den Schildern nach, bis ihr auf einen großen Parkplatz kommt – dort sind verschiedene Reihen mit verschiedenen Buchstaben markiert. Ihr befahrt die Reihe, die euch laut Ticket zugewiesen wurde. Das ist wichtig, denn die Reihen geben an, welche Autos wie und wo auf dem Schiff verteilt werden.

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Kurz vor Abfahrt erfolgt dann eine vierte und letzte Kontrolle. Ein Hafenmitarbeiter bittet euch, kurz den Kofferraum zu öffnen. Und etwa 20 Minuten vor Abfahrt dürft ihr euer Auto dann auf die Fähre fahren. Dabei kann nichts schiefgehen – freundliche Mitarbeiter zeigen euch den Weg und weisen euch ein.

Die Fähre selbst erinnert jedoch ein wenig an ein Parkhaus – ihr solltet euch also auf jeden Fall merken, auf welchem Deck ihr geparkt habt, damit ihr euer Auto auch wiederfindet. Die Decknummer steht an der Treppe, wenn ihr das Parkdeck verlasst.

Sobald euer Auto abgestellt ist, müsst ihr euch an Deck begeben. Der Zutritt zum Autodeck ist während der gesamten Fahrt verboten – auch, wenn ihr was im Auto vergessen habt.

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Die Fähre bietet neben einem Restaurant und einer Bar auch ein Spieleparadies für Kinder und einen Shop – und natürlich könnt ihr auch nach Draußen gehen, euch die Seeluft um die Nase blasen lassen und den Blick aufs Meer genießen.

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(“Viel zu windig”-Selfie)

Wenn ihr in Dover angekommen seid, müsst ihr euch durch einen etwas wirren Hafen kämpfen – fahrt am besten den anderen Autos hinterher. Aber nicht vergessen: Sobald ihr das Schiff verlasst, gilt der Linksverkehr.

Nachtrag: Auf der Rückfahrt von Dover war ich zu früh am Hafen. Der Mitarbeiter von DFDS-Seaways hat mich unkompliziert und ohne Zusatzkosten auf eine frühere Fähre umgebucht. Das nenn ich Service!

Text, Fotos: Matthias Schwarzer

Schottland: Eine Urlaubswoche zum Nachbasteln.

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Eine Woche in Schottland reicht bei weitem nicht, um alle Facetten des Landes zu entdecken. Und doch kann man in sieben Tagen eine Menge sehen und viele Eindrücke mit nach Hause nehmen. Wir haben uns die Hauptstadt Edinburgh, die alte Arbeiterstadt Glasgow und die schottischen Highlands angeguckt und möchten unser Touri-Power-Programm jetzt weiterempfehlen.

Von Matthias Schwarzer

Die Reise beginnt in Weeze. Mit Ryanair geht es zum Schnapper-Preis zum Flughafen nach Edinburgh. Wer beim Fliegen keinen Luxus braucht und sich gerne rund um die Uhr mit Werbung und Gewinnspielen vollquatschen lässt, dem seien die Ryanair-Flüge wärmstens empfohlen – die sind nämlich wirklich spottbillig. Für zehn Euro mehr gibt es einen Platz mit Beinfreiheit und man muss noch nicht mal in der Schlange stehen. 

Edinburgh

Gesehen haben sollte man auf jeden Fall das Edinburgh Castle, das nach dem Kelvingrove Museum in Glasgow die beliebteste Sehenswürdigkeit Schottlands ist. Der Eintritt kostet 14 Pfund. Auch sehenswert und völlig kostenlos: Eine tolle Aussicht über die Stadt vom Calton Hill. Hier stehen auch verschiedene Sehenswürdigkeiten, wie zum Beispiel das halbfertige National Monument

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Es empfiehlt sich, die Princes  Street und die Royal Mile komplett entlangzuschlendern – an jeder Ecke entdeckt man etwas Neues, zum Beispiel kostenlose Museen. Klettermuntere sollten auch einen Abstecher in den Holyrood Park machen und Arthur’s Seat besteigen. Und wer länger als einen Tag in Edinburgh unterwegs ist, sollte auch mal Richtung Leith fahren. Dort liegt das ehemalige Schiff der Queen, die Royal Yacht Britannia, vor Anker. Direkt daneben ist ein großes Einkaufszentrum. 

Übernachtungs-Tipp: Das Thrums Hotel in der Minto Street. Günstig, nettes Personal und gute Lage. Der Bus hält direkt vor der Haustür und man kommt schnell ins Stadtzentrum. 

Highlands

Damit die Reise durch die schottischen Highlands beginnen kann, braucht man natürlich erst mal ein Auto. Den Mietwagen habe ich bereits vorab über check24 gebucht. Für 162 Euro gab es für sechs Tage einen Audi A3 mit vier Türen, der nicht nur nagelneu sondern auch extrem spritsparend war. 

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Mein B&B im Trossachs National Park war ein guter Ausgangspunkt für einen Trip in die Highlands. Von dort aus ist man schnell am Loch Lomond und in einer Stunde am schönsten Tal Schottlands (Glen Coe). Wer Loch Ness, Aberdeen und die Inseln sehen möchte, der ist im Trossachs National Park allerdings falsch. 

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Viele weitere Fotos gibt’s hier und hier.

Übernachtungs-Tipp: Das Airlie-House in Strathyre. Das tollste und gastfreundlichste B&B, das ich bislang in Schottland kennenlernen durfte. 

Glasgow

Glasgow ist vielleicht nicht die schönste Stadt Schottlands, hat dafür aber andere Reize. Wer auf moderne Architektur steht und an Museumsbesuchen interessiert ist, der ist in Glasgow genau richtig. Alle städtischen Museen sind hier kostenlos. Empfehlenswert ist der “Hop-on-hop-off”-Bus, der Touristen einmal durch die ganze Stadt tuckert und an wichtigen Plätzen rauslässt. So habe ich unter anderem das Riverside Museum, das Kelvingrove Museum und die Botanischen Gärten gesehen.

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Viele weitere Fotos aus Glasgow gibt’s hier.

Übernachtungs-Tipp: Das Craigpark Guest House nahe des Zentrums. Allerdings wirklich nur, wenn der Aufenthalt in Glasgow nur kurz ist.

Hotel-Check: Pennen in Schottland.

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Die Schotten sind sehr gastfreundlich. Egal wo man eincheckt, man fühlt sich in der Regel gut aufgehoben. Und dennoch gibt es von Hotel zu Hotel Unterschiede. Drei Unterkünfte möchte wir euch vorstellen.

Von Matthias Schwarzer 

#1: Thrums Hotel, Edinburgh.

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Dieses leckere schottische Frühstück erwartet Gäste im Thrums Hotel, ein kleines familiengeführtes B&B in der Minto Street. Das Frühstück ist lecker, das Personal sehr freundlich und die Zimmer sauber. Ob der Aufenthalt perfekt wird, kommt allerdings darauf an, welches Zimmer man bekommt: Bei meinem ersten Besuch 2011 hatten wir ein modernes, gemütliches Zimmer mit frisch restauriertem Badezimmer – diesmal war nur eine klapprige Bude drin, die aber tortzdem gepflegt und zum Schlafen völlig okay war. 

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Die Minto Street ist mit dem Bus nur wenige Minuten vom Zentrum entfernt. Zu Fuß dauert es 10 bis 15 Minuten. An der Straße gibt es neben dem Thrums Hotel noch viele weitere Gasthäuser. WLAN gibt es inzwischen auch in den Zimmern (das war 2011 noch nicht so).

#2: Airlie House, Strathyre.

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Nur zwei Worte: Der Wahnsinn. Die Besitzer Jacquie & Ray tun alles, damit sich Gäste im Airlie House wohl fühlen. Neben typisch schottischem Frühstück wird jeden Morgen auch frisches Obst und frisch gepresster Saft auf den Tisch gestellt. Und: Hier schreibt man sogar extra für seine Gäste das Wetter auf die Speisekarte. 

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Jacquie kennt sich bestens in der Region aus. Wenn man nicht weiß, wohin der Tagestrip gehen soll – die Besitzerin des Airlie House hat immer einen Tipp parat. Das Zimmer war gemütlich, das Badezimmer riesig (sogar mit Badewanne) und der Preis unschlagbar. Kleines Manko: In der Nacht war es ein bisschen kalt und der WLAN-Empfang im Zimmer ziemlich schwach.

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Die Lage des Airlie House könnte besser nicht sein. Das kleine Dorf Strathyre liegt im Trossachs National Park. Von dort aus kommt man gut zum Loch Lomond und ist schnell mit dem Auto mitten in den Highlands. Wer Abends noch was zu Essen braucht, sollte allerdings wissen: In dem kleinen Dorf gibt es nur einen einzigen kleinen Kiosk, der um halb fünf dicht macht und einen familiären Pub, der immerhin bis 20.30 Uhr Essen serviert. Das ist allerdings richtig lecker.

#3: Craigpark Guest House, Glasgow.

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Zwar war auch der Aufenthalt im Craigpark Guest House schön, jedoch sticht das B&B im direkten Vergleich klar als Verlierer heraus. Das Zimmer war klein, ein Schrank oder vernünftige Ablageflächen fehlten komplett und das Badezimmer war auf dem Flur. Das Frühstück war gut, aber bei weitem nicht mit so viel Liebe zubereitet wie im Airlie House – statt vernünftigem Kaffe gab es Pulverkaffee und statt frischem Obst verpackte Cracker. Und das altbekannte Nerd-Problem: Der WLAN-Empfang war im Zimmer viel zu schwach bzw. gar nicht vorhanden.

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Genug gemeckert. Der Besitzer des Craigpark Hotels ist sehr gastfreundlich, der Preis war in Ordnung und die Lage des Hotels ist wunderbar. Ins Zentrum kann man zu Fuß laufen oder für fünf Pfund mit dem Taxi fahren. Zu empfehlen ist dieses B&B für einen kurzen Aufenthalt in Glasgow – für eine ganze Woche würde ich mir ein bisschen mehr Luxus gönnen.

Die Preise der Bed & Breakfasts variieren grundsätzlich ständig – es kommt immer darauf an, zu welcher Zeit man nach Schottland reist. Gebucht habe ich die Unterkünfte über visitscotland.com und das Thrums Hotel über edinburgh30.com – das hat wunderbar geklappt.

Stirling Castle: Bunte Rittersäle und Schauspieler.

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Schottland ist das Land der Burgen und der Schlösser. Neben der Hauptattraktion, dem Edinburgh Castle, können Reisende aber noch viele weitere alte Gemäuer begutachten. Zum Beispiel das Stirling Castle, das vor allem wegen seiner Rittersäle sehenswert ist.

Von Matthias Schwarzer

Stirling ist von der schottischen Hauptstadt Edinburgh eine Autostunde entfernt und wird auch als das “Gateway to the highlands” bezeichnet. Früher stellte die Stadt nämlich die einzige Verbindung zwischen Lowlands und Highlands dar. Das Stirling Castle spielt in der Geschichte Schottlands eine wichtige Rolle: Ab etwa 1100 war es die Residenz der schottischen Könige. Das Schloss wurde mindestens 16 Mal belagert oder angegriffen, drumherum fanden drei große Schlachten statt.

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Einige Gebäude auf dem Schlossgelände stammen aus dem 14. Jahrhundert, die neueren aus dem 18. Jahrhundert. Ein ganz besonderes Erlebnis für Besucher sind die alten und sehr bunten Rittersäle. Hier bieten auch Schauspieler in traditionellen Gewändern einen Einblick in die Geschichte des Schlosses.

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In der Nähe des Stirling Castle, genauer gesagt auf der anderen Seite der Stadt, steht das Wallace Monument. Das ist ein 67 Meter hoher Turm der für den schottischen Freiheitskämpfer William Wallace errichtet wurde und von dem man auch eine tolle Aussicht über Stirling erleben kann.

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Fotos: Matthias Schwarzer

Hier könnt ihr euch das Video aus Stirling angucken.